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The "grand finale" des hih!

November 3, 2021

BRAINWAVE INSIGHTS

Bildquelle: elenabsl/Shutterstock.com

The "grand finale" des hih!

Der health innovation hub (hih) des BMG hält seit gestern seine letzte Veranstaltung für dieses Jahr: Die Digital Medicine Conference.
Zwei Tage lang referieren Gesundheitsexperten zu der Frage, wie die Versorgung von morgen aussieht. Wir waren für Euch an Tag 1 dabei und haben unsere Top-Insights zusammengefasst:

Health Data Con: Von Daten zum Wissen
Zu Beginn durfte Gottfried Ludewig seine Einschätzung zum derzeitigen Stand der Digitalisierung des Gesundheitswesens geben. Sein Fazit: Digitalisierung findet bereits statt, es gehe darum, die nötigen Rahmenbedingungen mitzubestimmen und Probleme in unseren Systemen anzugehen. Gesundheitsdaten gilt es zu teilen, um die digitale Versorgung ständig weiter zu entwickeln.

"Der Ball rollt… aber er muss noch ins Tor"
Wie wird den Patient:innen eine bestmögliche Versorgung geboten? Eine wichtige Zutat hierfür ist die Interoperabilität von Gesundheitsdaten. Hier ist die Rede von der Fähigkeit Informationen zwischen zwei oder mehreren Menschen, Institutionen oder Systemen auszutauschen, zu verstehen und wiederzugeben.

Von der Patient Journey, zur Patient-Information-Journey
Die Patient Journey und die Transformation zur Patient-Information-Journey wurde von Kai Heitmann vorgestellt. Um Anwender-Interoperabilität erfolgreich in die Versorgung zu integrieren, müssen mehrere Kompetenzen zusammenarbeiten: die Fachdomäne Medizin, Terminologien und technische Umsetzung. Die Herausforderung liegt wie vermutet beim Datenschutz, wer hätte das gedacht?

„Never change a running system“

...war die Antwort von Dr. Lars Hunze in der "ask me anything"-Runde auf die Frage, was er als Bundesgesundheitsminister ändern würde. Nach fast einem Jahr DiGA wurde ein Resümee gezogen und festgestellt, dass die RCT (Randomisierte kontrollierte Studie) das häufigste Instrument ist, um die Effektivität nachzuweisen. Am Ende des Jahres dürfen wir uns auf einen Report der gesetzlichen Krankenkassen freuen, aus dem ersichtlich wird,  welche App wie häufig verschrieben wurde.

DiGA does Europe
Auf der "Tour d´Europe" stellten unsere Nachbarländer ihren Status-quo hinsichtlich Digital Health Startups vor. Die Digital-Health-Startup-Landschaft in Dänemark ähnelt der Deutschlands. Das nordische Land ist hinsichtlich der technischen Ausstattung und Zugang zu digitalen Anwendungen uns jedoch weit voraus. Allerdings gibt es in Dänemark (noch) keine DiGAs - "thats, why we are here".

Fazit

Wenn sich Gesundheitsexperten zusammen tun und austauschen, ist eine gemeinsame, qualitativ hochwertige und digitale Gesundheitsversorgung über die Grenzen hinweg in Zukunft möglich.

REGULARIEN

Die gematik schließt sich mit famedly zusammen
Der TII-Messenger wird künftig durch KIM (Kommunikation im Medizinwesen) ergänzt. Hierfür schließt sich die gematik mit dem Berliner Startup famedly zusammen, um Sicherheit, Interoperabilität, Zukunftsfähigkeit und den Anforderungen des Datenschutzes gewährleisten zu können. Mehr

Continentale entwickelt mit IBM eine elektronische Patientenakte
Nachdem die Krankenkassen Barmer und TK gemeinsam mit IBM die elektronische Patientenakte implementiert haben, schließt sich dem nun auch die Continentale an. Mehr

TI 2.0 ohne Konnektoren
Um die Anbindung an die TI zu erleichtern, möchte sich die gematik von den Konnektoren lösen und ab 2025 die Dienste direkt über das Internet erreichbar anbieten. Das Ganze soll mit der elektronischen ID (eID) passieren und zu mehr Wirtschaftlichkeit führen. Mehr

Den gesamten Newsletter mit Presseschau und einem Überblick der Finanzierungsrunden im Digital Health Startup Markt findest Du hier

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