Digital Health Glossar

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Digital Therapeutics (DTx)
DTx (deutsch „Digitale Therapeutika“) setzen neue Standards zur Behandlung von Krankheiten. Dabei handelt es sich um evidenzbasierte therapeutische Interventionen, ausgeführt durch Software als Prävention oder Behandlung von Krankheiten. In Deutschland kann eine zertifizierte Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) als DTx bezeichnet werden.
A-F
Digitale-Versorgungsgesetz (DVG)
Das im Dezember 2019 in Kraft getretene Gesetz, zielt mit den folgenden Schwerpunkten auf eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation ab: (1) Ärzt:innen können Gesundheits-Apps (DiGAs) verschreiben, (2) Patient:innen erhalten die Möglichkeit ihre Gesundheitsdaten in einer elektronischen Patientenakte (ePA) zu speichern und (3) die Videosprechstunde wird gestärkt.
A-F
Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA)
Mit dem DVG wurde Ende 2019 die „App auf Rezept“ als Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) für Patient:innen in die Gesundheitsversorgung eingeführt. Damit eine App jedoch von Ärzt:innen verschrieben und dann über die Krankenkasse abgerechnet werden kann, muss diese als DiGA anerkannt werden.
A-F
Digitale Pflegeanwendungen (DiPA)
DiPAs sind digitale Lösungen, analog zur DiGA, aber für den Pflegemarkt. Dies könnten digitale Trainings und Übungen sein, welche den Gesundheitszustand des Pflegebedürftigen verbessern oder stabilisieren.
A-F
Digitale–Versorgung–und–Pflege–Modernisierung–Gesetz (DVPMG)
Das DVPMG, gilt als Spahn’s drittes Digitalisierungsgesetz zur Modernisierung der Versorgung und Pflege. Das Gesetz soll Mitte 2021 in Kraft treten und führt die Digitale Pflegeanwendung (DiPA), analog zur DiGA, ein. Zudem werden Regelungen zur DiGA konkretisiert sowie weiterer Funktionen der ePA und des eRezeptes ausgebaut. Auch wird das Angebot der Videosprechstunde ausgebaut und die Basis für die Modernisierung der Telematikinfrastruktur (TI) gelegt.
A-F
Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)
Der G-BA stellt im deutschen Gesundheitswesen das höchste Gremium der Selbstverwaltung dar. Er ist durch den Gesetzgeber beauftragt, in vielen Bereichen über den Leistungsanspruch der gesetzlich Krankenversicherten rechtsverbindlich zu entscheiden.
G-L
Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)
Das KHZG schafft ein Investitionsprogramm, durch welches Bund und Länder insgesamt 4,3 Milliarden Euro seit dem 01. Januar 2021 bereitstellen, damit Krankenhäuser in moderne Notfallkapazitäten, den Aufbau einer digitalen Infrastruktur und ihre IT-Sicherheit investieren können.
G-L
Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG)
Das im Oktober 2020 in Kraft getretene „Gesetz zum Schutz elektronischer Patientendaten in der Telematikinfrastruktur“ baut auf dem DVG auf indem es die Funktionen elektronischen Patientenakte (ePA) weiter ausgestaltet und das eRezept verpflichtend (und als App) einführt. Zudem wird die Grundlage für einen digitalen Überweisungsschein gelegt und die freiwillige Datenspende eingeführt.
M-R
Telematikinfrastruktur (TI)
Telematik bezeichnet die Vernetzung verschiedener IT-Strukturen. Die Telematikinfrastruktur (TI) soll alle Akteure im Gesundheitswesen vernetzen und wird von der gematik entwickelt. Die TI wird auch die „Daten-Autobahn“ des Gesundheitswesens genannt.
S-Z
Value-Based Healthcare (VBHC)
VBHC ist ein Ansatz zur Umstrukturierung von Gesundheitssystemen, der die Wertschöpfung für den Patienten maximiert – also auf eine wert- statt volumenbasierte Versorgung setzt.
S-Z
Elektronische Patientenakte (ePA)
Gesetzlich Versicherte haben ab dem 1. Januar 2021 ein Recht auf die Nutzung einer ePA. In der ePA werden Gesundheitsdaten der Versicherten unabhängig vom Leistungserbringer gespeichert.
A-F
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